Organisatorische Unterstützung bei der Suche nach Covid-Impfterminen

Ohne Angabe einer Mobilfunknummer und E-Mail Adresse ist derzeit keine Buchung von Impfterminen möglich. Das ist für manche Senioren eine große Hürde. Impfberechtigten, die nicht auf Hilfe von Kindern, Enkeln, Nachbarn etc. zurückgreifen können, bieten wir organisatorische Unterstützung bei der Buchung von Covid-Impfterminen im Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim oder dem Zentralen Impfzentrum in Rot am See. Kontaktaufnahme per
E-Mail: taubertaeler-hilfsgemeinschaft@t-online.de oder unter 09343 3872 (Anrufbeantworter ist geschaltet)

Alte Rechner für junge Leute – Aktion Hey, Alter

Wir finden die Idee super. Gebrauchte Notebooks und Computer einsammeln, aufbereiten und sie dann an Schülerinnen und Schüler weitergeben, die sich keinen eigenen PC leisten können.
Wir unterstützen deshalb die Aktion „Hey, Alter !“ Taubertal.
Zweckgebundene Spenden zur Finanzierung von Ersatzteilen und Zubehör können gerne auf unser Spendenkonto eingezahlt werden.
Nähere Infos: www.heyalter.com Kontaktaufnahme: Taubertal@heyalter.com

15 Schulabschlüsse trotz Corona Schuljahr


Trotz schwierigsten Bedingungen im Corona Jahr haben 15 Schülerinnen und Schüler ihren Schulabschluss erreicht. Sie wurden vor fast 11 Jahren als Kleinkinder in unseren, damals äußerst provisorischen Kindergarten aufgenommen und dann im Alter von 6 Jahren in die 1. Klasse eingeschult. Wir freuen uns mit den Jugendlichen und den Lehrern über den Erfolg.

Neustart in Schule und Krankenstation

Die Corona Krise stellt uns vor besondere Herausforderungen. Wir wagen dennoch den Neustart. Dies gelingt nur mit zusätzlichen Hygienemaßnahmen. Klassenzimmer und Mobiliar müssen großflächig desinfiziert werden, Mund-Nasen-Schutz angeschafft, Wasser, Seife und Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Beim Betreten der Schule wird jedem Kind Fieber gemessen. Auch die ambulante Krankenstation ist wieder einsatzbereit. Wir konnten für Ärzte, Krankenschwester und Patienten zusätzliches Schutzmaterial beschaffen und die Hygienemaßnahmen intensivieren. Die Patienten sind sehr dankbar.

Corona Virus erreicht Haiti


Das Corona-Virus hat auch Haiti erreicht. Die Haitianer haben ihm nichts entgegen zu setzen.  Wie auch mit einem kaputten Gesundheitssystem und einer völlig maroden Infrastruktur? Nicht einmal die einfachsten Hygieneregeln wie Händewaschen können eingehalten werden, wenn kein Wasser zur Verfügung steht. Ganze Großfamilien leben oft dichtgedrängt in einem Raum, da hat nicht jede(r) sein eigenes Bett. Unsere Partner konnten zumindest die Infrastruktur unserer Schule und unserer Krankenstation für Aufklärungsarbeit nutzen.  Dennoch haben wir die Schule zum Schutz der Kinder und Lehrkräfte inzwischen schließen müssen. Auch alle anderen Schulen in Haiti sind geschlossen. Niemand weiß wie es weiter geht. Das Virus trifft auf ein desolates Gesundheitssystem, auf eine geschwächte Gesellschaft, auf dichtgedrängte Lebensformen in den Armenvierteln. Wir befürchten Schlimmes. Allein die viel jüngere Gesellschaft in Haiti macht ein bisschen Hoffnung, dass nicht Tausende Menschen an den Folgen der Infektion sterben werden. Wir haben finanzielle Mittel zur Anschaffung von Desinfektionsmitteln, Mundschutz, etc. zur Verfügung gestellt. Es ist wenig gegen ein unbahmerziges Virus. Das wissen wir, mehr können wir derzeit aber nicht tun.

10 Jahre nach dem Erdbeben – Wir sagen Danke


Vor 10 Jahren, am 12. Januar 2010, erschüttert ein verheerendes Erdbeben das bitterarme Haiti. In wenigen Sekunden sterben mehr als 300.000 Menschen, erschlagen und erdrückt von einstürzenden Mauern, Dächern und herabfallenden Trümmern. Mindestens genauso viele Menschen überleben oft schwer verletzt und vielfach ohne medizinische Hilfe. Hunderttausende verlieren ihr Hab und Gut, den Opfern blieb nur der tägliche Überlebenskampf in Notunterkünften aus Planen und Zelten oder auf der Straße.

Das Schicksal der Betroffenen hat viele Menschen tief berührt und zu einer außergewöhnlichen Spenden und Hilfsbereitschaft geführt.

Wir konnten wenige Monate nach dem Erdbeben mit einer provisorischen Schule in einem Armenviertel von Carrefour wieder ein bisschen Hoffnung und Zuversicht vermitteln. Aus dem Provisorium ist längst ein festes Schulgebäude mit einem Anbau und einer Dependance für nahezu 400 Kinder geworden. Wir halten die Schulbildung für einen Schlüssel zu einer besseren Zukunft. In einem Land in dem die Hälfte der Menschen nicht lesen und schreiben kann, hat das eine grundlegende Bedeutung.  

Neben der Schule bieten wir den Menschen im Umfeld unserer Schule in einer Gesundheitsstation auch eine medizinische Grundversorgung an. Es wird niemand weggeschickt, wenn er den geringen Eigenanteil an den Behandlungskosten nicht bezahlen kann. Die Gesundheitsstation mit ihrem Personal ermöglicht auch ein Programm zur Familienplanung für die Mädchen und Frauen anzubieten.

Der permanente und enge persönliche Kontakt zu unseren haitianischen Partnern macht eine Arbeit ohne Korruption möglich. Da verschwindet kein Geld in irgendwelchen dunklen Kanälen.

Aber letztendlich sind es die vielen Spenden, die unserem Verein ihr Vertrauen schenken und mit ihrer Großzügigkeit und Großherzigkeit unsere Arbeit erst ermöglichen. Dafür sagen wir ganz herzlichen Dank und bitten gleichzeitig auch darum, uns weiterhin ihr Vertrauen zu schenken.  

Gesundheitsstation eröffnet

Diese Galerie enthält 14 Bilder.

Das staatliche Gesundheitswesen in Haiti liegt völlig am Boden. Viele Menschen haben keinen Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung.Wir können an diesen Zuständen nichts ändern aber wir haben für zur Verbesserung der Lebensumstände für Menschen im Umfeld unserer Schule einen weiteren großen Schritt getan. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule haben wir haben eine Gesundheitsstation (Centre […]

Zusätzliche Klassenzimmer

Der Zustrom der Kinder in unsere Schule ist ungebrochen. Wir haben das Schulgebäude im letzten Jahr angebaut und aufgestockt, um zusätzliche Klassenzimmer zu schaffen.

Wir können ab kommendem Schuljahr eine durchgängige Bildung vom Kindergarten bis einschließlich der neunten Klasse. Wir haben erhebliche Mittel in den Erweiterungsbau investiert. Aber auch die Ausstattung der Schule mit Schulmöbeln, Büchern, Heften, Lern- und Arbeitsmaterialien ist für uns eine große finanzielle Herausforderung. Wir sind auf die Großzügigkeit unserer Spender angewiesen.