“Les Blancs sont là”

Große Freude bei den Kindern der “Luzia Academy”!!!

“Madame Luzia” und” Monsieur Jürgen” (Vorsitzender der Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.) sind zu Besuch an der Schule in Haiti.

Im Gepäck haben die beiden natürlich viele neue Schulsachen. Und noch etwas ganz Besonderes:

Briefe von Schülern der Realschule Lauda!

Mit Hilfe von “Madame Luzia” und der haitischen Lehrerin wird die Sprachbarriere überwunden, so dass alle deutschen Schüler auch einen Antwortbrief bekommen.

Neue Häuschen für ein bisschen Schutz

Wir freuen uns, nicht nur den Schülern der “Luzia Academy” sondern auch deren Familien helfen zu können.

Im Umfeld unserer Schule wohnen zahlreiche Familien unter unmenschlichen Bedingungen in Behausungen, die weder Privatsphäre noch Schutz vor den oft extremen Wetterbedingungen mit Sturm, sintflutartigen Regenfällen und gnadenloser Hitze bieten. Viele solcher Behausungen wurden in den letzten Jahren bei Hurrikans einfach weggefegt oder weggeschwemmt.

Inzwischen haben wir 25 besonders bedürftigen Familien geholfen, indem wir für sie Häuschen gebaut haben, in denen sie ein beständiges Zuhause finden.

Wirbelsturm IRMA verläuft glimpflich

Vor einem Jahr war Matthew, der mit seinen verheerenden Windgeschwindigkeiten und unvorstellbaren Wassermassen über Haiti gezogen ist. Und jetzt bedroht der Hurrikan IRMA weite Teile der Karibik und die Südküste der USA.

Mittendrin trifft es erneut Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt. Viele Menschen dort müssen mit weniger als einem Euro am Tag ihr Leben fristen. Die armseligen, selbstgebauten Behausungen aus Wellblech, Plastik- und Stoffplanen können einem Orkan nichts entgegen setzen.

Die Angst vor einer erneuten humanitären Katastrophe war groß. Glücklicherweise war sie diesmal unbegründet. IRMA hat Haiti nur gestreift. Die große Katastrophe ist ausgeblieben. Und dennoch haben wieder viele Menschen ihre gesamtes Hab und Gut verloren.

Auch die “Luzia Academy” war auf den Orkan vorbereitet. Mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen am Gebäude und Sicherung des Daches wurde Vorsorge getroffen.

Das Schulgebäude wurde wieder, wie schon beim Wirbelsturm Matthew,  als Notunterkunft vorbereitet.

Fast zwei Tage war die Kommunikation nach Haiti unterbrochen. Nach quälenden Stunden der Ungewissheit die erlösende Nachricht: Die Schule ist unbeschädigt, Menschen im Einzugsbereich der Schule sind nicht zu Schaden gekommen.

Wir sind sehr erleichtert. Unsere Solidarität gilt den vielen anderen Opfern in der gesamten Karibik.

 

 

Wasserfilteranlage in Sri Lanka

Gemeinsam mit unseren Partnern von PINA ORGANISATION wollen wir eine Wasserfilteranlage in Sri Lanka verwirklichen. Vielfach ist das Grundwasser in Sri Lanka durch den unkontrollierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Reis- und Teeanbau verseucht. Dieses Wasser steht in Verdacht das chronische Nierenleiden CKD (Chronic Kidney Disease) zu verursachen. Nach Angaben der WHO (World Health Organisation) sind mittlerweile mehr als 15% der Bevölkerung an CKD erkrankt. Viele Familien befinden sich in großer Not wenn ein Familienmitglied erkrankt, da sie von keinem Sozialsystem aufgefangen werden.

Der Bau einer leistungsfähigen Filteranlage kostet ca. 12.500,00 Euro und sichert für tausende Menschen eine Versorgung mit sauberem Wasser.

Unser lokale Partner PINA Organisation ist eine gemeinnützige NGO mit dem Ziel, allen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, unabhängig von Rasse, Religion und sozialem Stand. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. (www.pinasrilanka.org)

 

Spendenkonto:

Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.
IBAN: DE68 6735 2565 0000 050187 BIC: SOLADES1TBB

Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihre Adresse an, damit wir Ihnen einen Spendenbescheinigung ausstellen können.

Wichtiger Hinweis:
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern für ihre großzügige Unterstützung. Wir sind bemüht, die Spendenbescheinigungen zeitnah zu verschicken.  Manchmal fehlen uns aber die Adressdaten der Spender. Wenden Sie sich bitte sich telefonisch oder per E-Mail an uns, wenn Sie keine Bescheinigung erhalten haben.

Wiederaufbau schon fortgeschritten

Die ersten Häuschen stehen schon im Rohbau. Wir wollen möglichst viele davon bauen und haben eine Kriterienliste erstellt. Wir fangen bei den Ärmsten der Armen an. Das betrifft ganz oft kinderreichere Familien, Familien, in denen ein Elternteil fehlt, mittellose Senioren, Menschen mit Handicap usw. Die Beispiele der bisherigen Unterkünfte lassen die erbärmlichen Wohnverhältnisse erahnen.

Aus Respekt zeigen wir die Bilder ohne die Betroffenen.

Unterricht geht weiter

Derzeit sind viele Schulen in Haiti geschlossen. Wir haben alles Mögliche getan, damit die Kinder unserer Schule wieder einen geregelten Unterricht bekommen. Für die “Gestrandeten” in dem Schulgebäude haben wir eine vorläufige Lösung gefunden. Sie sind bei Verwandten, Nachbarn, Freunden untergekommen. Wir wollen den Menschen ein neues Zuhause geben.

Soforthilfe zur Nahrungsmittelversorgung

Nicht nur die die Familien, die in der “Luzia Academy” Zuflucht gefunden haben, brauchen jetzt als erste Nothilfemaßnahme Nahrungsmittel und Wasser. Wir haben als Soforthilfe einen namhaften Betrag zum Kauf von Reis, Bohnen, Öl usw. zur Verfügung gestellt.

Schule ist Notquartier für mehrere Familien

Während des Sturms haben viele Menschen in der Schule Schutz gefunden. Und auch jetzt, mehre Tage nach dem Zyklon, haben immer noch drei Familien mit Kinder ihr Notquartier in den Klassenzimmern aufgeschlagen, darunter ein nur wenige Tag altes Kind.

Man mag sich gar nicht vorstellen, was aus den Menschen geworden wäre, wenn sie nicht in die Schule hätten flüchten können.

 

Hurrikan Matthew wütet in Haiti

Mit einer Windgeschwindigkeit bis zu 250 km/h hat der Wirbelsturm Matthew in der Karibik gewütet. Und wieder einmal triff es Haiti mit besonderer Wucht. Eingestürzte Brücken, überschwemmte Felder, vernichtete Ernten, überflutete Straßen, die eh schon fragile Infrastruktur wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Besonders in den Elendsvierteln zeigen sich die verheerenden Folgen des Hurrikans.  In den Medien wird von 1000 Todesopfern berichtet.

Wir haben drei Tage nichts von unseren Partnern gehört, Telefon und Internt waren nicht verfügbar.

Inzwischen wissen wir jedoch, dass unsere Schule den Wirbelsturm ohne größere Schäden überstanden hat. Dank ihrer stabilen Bauweise haben weder die Wolkenbrüche noch die enormen Windgeschwindigkeiten zu Gebäudeschäden geführt. Das Dach blieb dicht und die Photovoltaikanlage liefert zuverlässig Strom.

Anders sieht es für die Menschen im Umfeld der Schule aus. Viele Behausungen haben Wände und Dach verloren oder wurden ganz den Hang hinunter geschwemmt. Viele haben ihr komplettes Hab und Gut verloren. Einen vollständigen Überblick haben wir aber noch nicht.

Die Straße von Carrefour zur Schule ist derzeit nicht passierbar. Sie ist an mehreren Stellen weggebrochen.